Presse-Info 027 / 2010 : "Caritas-Opfertag im Bistum Essen" am 7. Februar 2010
Spenden für den Erhalt der Lebensqualität
Essen
(cde) -
„Wie
möchten Sie im Alter leben? Freunde und Verwandte sagen spontan: gesund und
geistig fit. Ich möchte mobil sein, so dass ich Freunde und Verwandte besuchen,
zum Gottesdienst oder in ein Konzert gehen kann, einkaufen und kochen nicht zu
beschwerlich werden.“ Wie Leben im Alter aussehen kann, dieser Frage stellt
sich der Essener Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes im
„Kollektenflugblatt“, das am 6./7. Februar 2010 in allen katholischen Kirchen
im Bistum ausliegt.
Dann ist „Caritas-Opfertag“, bei dem für die Anliegen der Caritas kollektiert
wird. Zwei Drittel der Kollekte verbleiben in den Pfarreien, ein Drittel erhält
die Caritas im Ruhrbistum.
Und der Diözesan-Caritasdirektor fährt fort: „Viele können bis in das hohe
Alter in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Sie haben teil am Leben ihres
Ortes, sind aktiv und auch dankbar für das, was das Leben ihnen geschenkt hat.
Andere können nicht mehr alleine leben. Sie brauchen stundenweise oder rund um
die Uhr Betreuung. Wenn sie trotz ihrer Gebrechen zufrieden mit ihrem Leben
sein können, ist das eine große Gnade“.
Die Caritas im Ruhrbistum engagiert sich in vielfältiger Weise für alte
Menschen. Im Bereich der ambulanten Pflegedienste gibt es im Bistum Essen 61
Altenheime und Altenpflegeheime mit 6.283 Plätzen, 8 Einrichtungen für die
Kurzzeitpflege mit 134 Betten sowie 7 Einrichtungen für Tagespflege mit 94
Plätzen. Es gibt 35 ambulante Dienste bei der Caritas, dazu einen
spezialisierten Kinderkrankenpflegedienst und einen spezialisierten
psychiatrischen Dienst. Für die „letzte Station“ gibt es 4 stationäre Hospize
und 11 ambulante Hospizgruppen, damit Menschenwürde bis zum Schluss möglich
ist.
„Hier geht es eben um den Erhalt der Lebensqualität im bewohnten Lebensraum, so
weit es eben geht - mit Angeboten der offenen sozialen Altenarbeit der
ortsnahen Versorgung und der Chance der Caritas als geschlossene Hilfekette vor
Ort. Dies geht nur dank ihrer Spende, und darum bitten wir Sie.“ formuliert
Andreas Meiwes seine Bitte an die Gläubigen.
