Presse-Info 041 / 2010 : Von der Aktion "Verschenk einen Arbeitstag" bis zu "Roten Nasen"
Viele Aktionen im Bistum Essen für die Erdbebenhilfe auf Haiti
Essen/Ruhrbistum
(cde)
„Man kann sie
gar nicht alle aufzählen, die vielen liebevollen Aktionen, die in den letzten
Wochen gelaufen sind“, meint Rudi Löffelsend, zuständig für die Auslandshilfe
bei der Caritas im Ruhrbistum, fast gerührt. Damit meint er die vielen Aktionen
und guten Taten, mit denen Geld gesammelt wurde für die Opfer des verheerenden
Erdbebens auf Haiti vor wenigen Wochen.
Bei der
Katholischen Pflegehilfe Essen (KPH)
hatten die
Mitarbeiter/-innen die Idee, ihre Arbeitszeit zu spenden für die Caritas-Hilfen
auf Haiti. 83 Mitarbeiter/-innen haben insgesamt 259 Stunden gespendet. Die
Führungskräfte haben noch „einen draufgelegt“, so dass im Ganzen 5.000 Euro
zusammenkamen. Geschäftsführer Markus Kampling wird den Scheck hierfür am
Donnerstag,
den 25. Februar, um 14.00 Uhr, im Seniorenzentrum St. Martin, Rüttenscheider
Straße 277
in Essen an Christoph Grätz und Rudi Löffelsend von der
Auslandshilfe der Caritas im Ruhrbistum überreichen.
Auch die „Rote-Pappnasen-Aktion“ der
Bochum-Lindener Kolpingfamilie
mit
dem Bochumer Karnevalsprinzen Thomas I. war ein voller Erfolg: Rund 6.500 Euro
sind in den närrischen Tagen für die Haiti-Hilfe der Caritas im Ruhrbistum
zusammen gekommen. Getreu dem Motto „Hinterm Büttenrand geht’s weiter“ will
Thomas Bausen, so der bürgerliche Name des Prinzen, zusammen mit seinen
Adjutanten das gesammelte Geld jetzt zügig seiner Bestimmung zukommen lassen.
Am
Freitag, den 26. Februar 2010 um 19.00 Uhr
, wird Thomas Bausen deshalb
im
Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Liebfrauen, Hattinger Str. 814 in
Bochum-Linden
, den Erlös der
Aktion an
Pater Dietmar Weber, Provinzial der Kamillianer und Vorsitzender des
Missionswerkes der Kamillianer, sowie an Pater Jochen Aretz, Direktor des St.
Johannesstift
der Salesianer Don Boscos in Essen-Borbeck, überreichen.
Beide Orden engagieren sich schon seit längerem in Haiti und unterhalten u.a.
ein Krankenhaus sowie ein Schul- und Sozialzentrum in Port-au-Prince. Die
Einrichtungen wurden durch das Erdbeben komplett zerstört, weshalb die
Auslandshilfe der Caritas im Ruhrbistum diese beiden Projekte unterstützt.
Die
Caritas Bottrop
hat unter Einbeziehung der Mitarbeitervertretung und
vieler Ehrenamtlicher einen „Solidaritätstag für Haiti“ in ihrer Stadt
organisiert. Der Erlös dieser spontanen Aktion: 5.300 Euro für den Wiederaufbau
zerstörter Häuser und wurde direkt an Caritas international überwiesen.
Der
Rotary-Club „Antonyhütte“ Oberhausen
hat 8.500 Euro gesammelt und
übergab diese an Caritasdirektor Werner Groß-Mühlenbruch, der sich herzlich
bedankte. Auch dieser Betrag wurde direkt an Caritas international überwiesen.
Und so könnte die Liste fortgesetzt werden mit vielen kleineren Aktionen und
Spenden. Rund 150.000 Euro sind bisher im Bistum Essen für die Hilfen der
Caritas auf Haiti zusammen gekommen.
Das weltweite Netzwerk der Caritas hilft der einheimischen Caritas Haiti.
Ordensgemeinschaften, die schon lange vor Ort tätig sind, helfen bis zur
Erschöpfung. Das Bistum Essen wird den Erlös der Sonderkollekte von Ende Januar
aufteilen auf Adveniat und die Caritas. Diese wiederum unterstützt
schwerpunktmäßig ein Krankenhaus der Kamillianer und ein Jugend- und
Schulzentrum der Salesianer Don Boscos in der Hauptstadt.
Weitere Spenden sind notwendig und werden erbeten auf das
Konto des Caritasverbandes für das Bistum Essen
Kontonummer 14000 bei der Bank im Bistum Essen
BLZ: 36060295
Stichwort: Haiti
