Unsere Arbeit  

Unsere Arbeit…

Die Arbeit und die Hilfen der Auslandshilfe der Caritas im Ruhrbistum orientiert sich seit über 25 Jahren am Grundsatz der Partnerorientierung, das heißt, dass sie nur unterstützend tätig ist, etwa durch Beratung, Begleitung, durch Koordinierung, Finanzbeschaffung, Organisationshilfen und Schulung. Die eigentliche Arbeit mit den Menschen in Not, die auch unter dem Leitprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe steht, leisten vor allen unsere Partnerverbände vor Ort. Dadurch helfen wir, dass unsere Partner ihre Leistungsfähigkeit und ihre gesellschaftliche Position stärken und so auch mehr helfen können.

In den vergangenen fast 30 Jahren haben wir vielen Ländern Ost- und Südosteuropas geholfen, dadurch sind viele dauerhafte Kontakte zu den caritativen Schwesternorganisationen entstanden. Manche Projekte waren sehr langfristig angelegt, viele neue Projekte sind hinzugekommen und auch inzwischen schon wieder abgeschlossen. So können wir mit Stolz auf eine breite Palette blicken.

Bei dieser Arbeit aktiv tätig waren wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten

  • besonders in Polen, dorthin haben wir immer noch sehr gute Kontakte,
  • in der Ukraine, hier ist besonders der Bau eines großen Kinderferiendorfes für krebskranke Kinder zu erwähnen,
  • und vor allen Dingen in den Staaten im ehemaligen Jugoslawien. Besonders während des Krieges in den neunziger Jahren in Kroatien, in Bosnien, Mazedonien und Ende der neunziger Jahre im Kosovo und Albanien, haben wir vielfach helfen können.

Viele hundert Häuser wurden wieder aufgebaut, neue Siedlungen geschaffen, tausende Tonnen Hilfsgüter transportiert. Viel wichtiger war es aber oft, dass wir unsere Kollegen und Kolleginnen bei den dortigen Caritasverbänden, in den Pfarrgemeinden und in den Ordensgemeinschaften nicht alleine gelassen haben, durch viele Besuche ihnen immer wieder das Gefühl gegeben haben, dass wir an sie denken und dass sehr konkret. Auch hier gibt es nach wie vor auch weiterhin zahlreiche Kontakte.

Von 2005 bis 2008 haben wir auf Sri Lanka geholfen, die Folgen der schrecklichen Flutkatastrophe zu mildern. Durch unsere Hilfe wurden dort 225 Häuser neu gebaut oder instand gesetzt, ein Waisenhaus errichtet, der Neubau eines Internates für eine katholische Schule, eine Grundschule mit 26 Klassen sowie die Instandsetzung eines Altenheims. Hinzu kam, dass wir vielen Fischern eine neue Existenz durch die Beschaffung von Booten und Arbeitsgerät ermöglichen konnten.

Rund 3.200 Menschen haben dadurch wieder ein Dach über den Kopf bekommen oder konnten wieder zur Schule gehen.

Diese Projekte auf Sri Lanka wurden zum Teil aus Spendengeldern finanziert, durch Aktionen, die die Städte Gladbeck, Gelsenkirchen und Düsseldorf durchgeführt haben sowie über eine Spendenaktion der WAZ Zeitungsgruppe.

Im Bereich der so genannten freiwilligen Rückkehr von abgelehnten Asylbewerbern in ihre Heimatländer sind wir nunmehr seit 2004 aktiv, sowohl mit Mitteln der Stadt Essen als auch mit Mitteln der Europäischen Union über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Dies besonders in Serbien und Mazedonien, aber auch in vielen anderen Ländern.

Seit 2008 kümmern wir uns um Flüchtlinge im Norden des Iraks, um es ihnen zu ermöglichen, dort weiter zu leben. Parallel helfen wir hier den sogenannten Kontinentflüchtlingen aus dem Irak, die dauerhaft in Deutschland bleiben können.

Hinzu kommt eine Vielzahl anderer, kleiner Projekte, die oft schon jahrzehntelang laufen. Immer noch kümmern wir uns intensiv um das Modellkinderheim St. Nikolaus in Rumänien. Hier gibt es immer noch sehr viele Spender, die monatlich ihren Beitrag leisten, damit dieses kleine Kinderheim für rund 40 Sozialwaisen auch weiterhin eine Zukunft hat. In Rumänien hilft vor allen Dingen die Rumänienhilfe am St. Clemens Hospital in Oberhausen-Sterkrade weiter in einem von uns anfangs initiierten großen Projekt in Ciacova, um hier ein Altenheim, ein Kinderheim, eine Armenküche und einer großen Landwirtschaft, die vielen Menschen Arbeit und Brot gibt, im Sinne des Wortes weiter zu unterstützen.

Nach wie vor läuft das Patenschaftsprogramm für Roma in Skopje, die aus Deutschland zurückgekehrt sind, wo deutsche Unterstützer einzelnen Familien helfen, dort eine solide Basis zu finden.

In Bosnien haben wir nach wie vor einen Kontakt zur Caritas in Sarajevo, wo unter anderem mit Hilfe der Kath. Pflegehilfe Essen, ein langfristiges Projekt zur mobilen Altenpflege weiter entwickelt wird und viele andere Einzelmaßnahmen erfolgen.

Neue Planungen sind zurzeit im Gang, mit der Zielrichtung weiterer Hilfen in den Nordirak und den Ausbau der Hilfen für freiwillige Rückkehrer in ihre Herkunftsländer, als Teil eines Netzwerks von europäischen Caritasverbänden.
Nähere Einzelheiten zu den aktuellen Projekten finden Sie zukünftig unter dem Bereich Auslandshilfe in diesem Internet-Auftritt.

Helfen Sie uns, damit wir weiter helfen können.

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