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Stand: 26.06.2018

Sozialfonds

Bistum Essen fördert mit seinem Sozialfonds Hilfsprojekte vor Ort

Die Kleiderkammer "Janne und Pit" in der Kirche St. Michael in OberhausenWie hier in der Kleiderkammer "Janne und Pit" in der Kirche St. Michael in Oberhausen gibt es überall im Ruhrbistum ehrenamtlich betriebene Hilfsprojekte. Der Sozialfonds des Bistums Essen unterstützt sie.Achim Pohl | Bistum Essen

Mit seinem Sozialfonds will das Bistum Essen schnell und unbürokratisch kirchliche Initiativen unterstützen, die soziale Not von Menschen an Rhein, Ruhr und Lenne lindern. Anträge auf Förderung stellen können sowohl Pfarreien, Verbände und Vereine als auch katholische Initiativen der Nachbarschafts- oder Flüchtlingshilfe, die ehrenamtlich organisiert sind und nicht öffentlich gefördert werden können. Gewünscht ist deren Kooperation mit anderen Trägern im Sozialraum. 

Der Sozialfonds ist die Weiterentwicklung des Flüchtlingsfonds, den Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck im Jahr 2015 angesichts der Herausforderungen der Flüchtlingskrise eingerichtet hatte. "Es geht nun darum, die gesamte soziale Not in unserem Bistum im Blick zu behalten", erklärt Generalvikar Klaus Pfeffer, "dafür nutzen wir unsere Erfahrungen aus der Arbeit mit dem Flüchtlingsfonds." Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet unter Pfeffers Leitung eine Arbeitsgruppe, die aus Mitarbeitenden des Caritasverbandes und des Bischöflichen Generalvikariates besteht. 

Aus dem Flüchtlingsfonds waren bislang mit rund 500.000 Euro zahlreiche vor allem ehrenamtlich getragene Aktivitäten in Pfarreien, Gemeinden, Caritasverbänden und anderen kirchlichen Organisationen unterstützt worden. Den erweiterten Sozialfonds hat der Bischof nun erneut mit 100.000 Euro ausgestattet. "Da die Mittel des Bistums begrenzt sind, möchten wir künftig auch die Möglichkeit eröffnen, den Sozialfonds durch freiwillige Spenden zusätzlich aufzustocken", so der Generalvikar. Wer mit einer Geldspende unmittelbare Hilfe leisten wolle, könne hier konkrete Projekte vor Ort fördern, die bedürftigen Menschen zugutekämen. 

Für Fragen zum Sozialfonds, zu Förderkriterien und Vergaberegularien wenden Sie sich bei der Caritas im Ruhrbistum an:  

Dara Franjic
Diözesan-Referentin
Migration & Flüchtlinge 
Telefon: 0201 81028712 
E-Mail: dara.franjic@caritas-essen.de

Informationen zum Sozialfonds des Bistums Essen sowie die Antragsformulare finden sich auf www.sozialfonds.bistum-essen.de.