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Stand: 19.06.2017

Pressemitteilung

Kampagnen

Gute OGS darf keine Glückssache sein!

 Sie sind Teil der großen Demo der Freien Wohlfahrtspflege, die unter dem Motto "Gute OGS darf keine Glücksache sein" für bessere Bedingungen in der Offenen Ganztagsbetreuung streitet. Die Demonstration ist der Schlusspunkt der NRW-weiten Kampagne. Die Veranstalter wollen an diesem Tag mehrere Tausend von Kindern selbst gestaltete T-Shirts auf eine Leine vor den Landtag hängen.

Dem vorausgegangen waren Aktionen der OGS vor Ort, mit denen sie auf die mangelnden Bedingungen in der finanziellen und personellen Ausstattung und ungerechte Verteilung aufmerksam machten. Im Bistum Essen beteiligten sich mit eigenen Aktionen, Schulen aus Gladbeck, Duisburg, Gelsenkirchen und Bochum.

Sabine Depew, Direktorin der Caritas im Bistum Essen erklärt: "Viele Träger und Mitarbeitende des Offenen Ganztags beklagen, dass sie den Anforderungen nicht entsprechen können. Die Finanzierung des Offenen Ganztags schwankt stark von Kommune zu Kommune. Glück hat, wer in einer Kommune wohnt, die sich eine auskömmliche Ausstattung der OGS leisten kann. Pech, wer in der armen Nachbarkommune lebt. Wir brauchen landeseinheitliche Standards und eine einheitliche Förderung in NRW. Da die Anzahl der Kinder, die die OGS nutzen, kontinuierlich steigt, müssen auch die Etats angehoben werden. Wir können es nicht akzeptieren, dass arme Kinder benachteiligt sind und der Wohnort eines Kindes über dessen Bildungschancen mit entscheidet."

Das Netzwerk der Caritas im Ruhrbistum betreibt  45 OGS-Angebote in denen täglich rund 4.600 Kinder betreut werden. (ChG)