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Stand: 29.07.2019

Dossier

Caritas vor Ort

Die Caritas im Ruhrbistum hilft Geflüchteten

Pressemitteilung

Syrische Flüchtlinge

Spenden aus dem Ruhrgebiet finanzieren Containerdorf im Irak

"Die Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. 27 Wohncontainer für je zwei Familien sind fertig. Weitere 13 konnten wir wegen der zahlreichen Spenden in Auftrag geben. Sie werden bis Ende April fertig sein", freut sich Jan Jessen, Vorsitzender der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen. Wenn die Container alle vor Ort sind und auf Fundamenten stehen, wird die Regierung die notwendige Infrastruktur "legen", danach können die Familien einziehen.

Syrische Flüchtlinge im Nordirak

Syrische Flüchtlinge im Nordirak

Caritas

In den dann 40 Containern kommen vor allem syrische Flüchtlinge unter, die bislang in Rohbauten, verfallenen Häusern, unter Brücken oder in Zelten lebten. Die Provinzregierung errichtet dazu derzeit ein großes Camp. Ein Areal von etwa 35.000 Quadratmetern ist eigens für das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet vorgesehen. Dies bestätigte jetzt der Gouverneur der Provinz Dohuk telefonisch gegenüber dem Verein Caritas-Flüchtlingshilfe Essen (CFE), der das Projekt realisiert.

CFE und der Bochumer Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel, Initiator der Container-Aktion, rufen weiteren Spenden auf. "Unser Ziel sind 100 Wohnungeb, also 50 Container ", so Jessen. (ChG)

Damit noch mehr Familien in Containern Unterkunft finden, bittet der Verein Caritas-Flüchtlingshilfe Essen um weitere Spenden: 

Stichwort: Flüchtlingsdorf Irak
Bankverbindung: Bank im Bistum Essen  
Spendenkonto: 102628, BLZ 360 602 95,
IBAN DE4536 0602 9500 0010 2628 BIC: GENODED1BBE

Wenn Spender ihre Anschrift im Verwendungszweck eintragen, werden Spendenquittungen zugesandt.

Rückfragen beantwortet Rudi Löffelsend, mobil 0171 8357187

Übersicht der Spenden nach Städten:

Stadt Bochum: 5.000 Euro

Stadt Castrop-Rauxel: 5.000 Euro

Duisburg: ca. 16.000 Euro. Die kath. Kirchen-Gemeinden in Duisburg spendeten bei einer
Sonderkollekte das Geld für drei Container.

Stadt Dorsten: 14.000 Euro über die Stadtverwaltung, verteilt auf viele kleine Spenden und fast
  9.000 Euro von den katholischen Kirchengemeinden in Dorsten.

Essen: Evonik: 25.000 Euro
Ferrostahl:  5.000 Euro
Sparkasse Essen:  4.000 Euro
Hochtief:  1.000 Euro
Ruhrkohle AG: 5.000 Euro
Stadt Gladbeck:   5.000 Euro

Stadt Schwelm: 5.000 Euro

Düsseldorf: NRW-Bank: 5.000 Euro

Kirchhundem/Sauerland: Fa. Mennekens 5.000.-,

Einzelspenden: 

Spenden einzelner Firmeninhaber oder Geschäftsführer, insgesamt rund 31.000 Euro. Drei Wohncontainer (ca. 16.000 Euro) wurden über Spenden bei Beerdigungen finanziert. Ein Container (5.500 Euro) wurde durch eine Spende bei einer Geschäftsauflösung erbracht. Einzelpersonen spendeten insgesamt rund 50.000 Euro.

Essen, den 27.04.2015