
Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI bescheinigt den verantwortungs- vollen Umgang mit
den anvertrauten Mitteln. Als Zeichen für Vertrauen tragen der Caritasverband für das Bistum Essen e.V. und die Caritas-Stiftung
im Bistum Essen seit vielen Jahren das DZI Spenden-Siegel

Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Essen

Ihre Meinung zählt!
Die Caritas im Ruhrbistum macht mit beim Dialogprozess der katholischen Kirche.
Sie können diese Karte auch bei der Caritas in Ihrer Stadt abgeben oder mailen Sie an dialog@caritas-essen.de

Die Caritas macht mit!
Die Caritas ist familienfan. In vielen Familien gibt es starke Bindungen, die tragen und stark machen. Aber leider gibt es auch Kinder und Erwachsene, die dies nicht so erfahren durften oder erfahren können. Die Caritas kümmert sich dort, wo es nicht funktioniert und wo Menschen benachteiligt, verzweifelt, am Ende und in Not sind.
Hier können Sie den Flyer für den 3. Essener Caritas-Sozialpreis 2012 für Haupt und Ehrenamtliche mit den Preisvergabe-Kriterien downloaden.
Die Errichtung des Fortbildungszentrums im Haus der Caritas in Essen, Am Porscheplatz 1, wurde aus Mitteln der Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege gefördert
"Von Mensch zu Mensch"
Caritas-Sommersammlung startet am 19. Mai
Essen (cde) „Von Mensch zu Mensch“, so lautet der Titel der diesjährigen gemeinsamen Sommersammlung von Caritas und Diakonie. In der Zeit
vom 19. Mai bis 9. Juni sind wieder viele Ehrenamtliche für die Caritas im Ruhrbistum unterwegs und bitten um eine Spende
für Menschen in Not.
Mit dem Sammlungstitel wird ein ureigenes Caritas-Motiv ausgedrückt: „Er beinhaltet, dass wir es in der Caritas mit Menschen
zu tun haben - Menschen, bei denen es meistens nicht so gut läuft, Menschen mit gravierenden Problemen, mit Benachteiligten
und Menschen in existentieller Not… Aber noch etwas anderes drückt der Titel der Sammlung aus: Dass unsere Hilfe - ob haupt-
oder ehrenamtlich - eben von Menschen geleistet wird, d.h. von Menschen, die sich dem christlichen Menschenbild verpflichtet
fühlen, die praktisch und auf der Grundlage menschlicher Werte helfen. Menschen, die therapieren, begleiten, beraten, erziehen oder „einfach nur“ für ihre Nächsten da sind. Hilfe von Mensch zu Mensch eben.“, schreibt der Direktor der Caritas
im Ruhrbistum, Andreas Meiwes, an die Sammlerinnen und Sammler ... mehr > > >
Caritas gratuliert den gewählten Volksvertretern und meldet Redebedarf an
Essen (cde) NRW hat gewählt, SPD und Grüne können nun mit einer komfortablen Mehrheit die Politik im bevölkerungsreichsten Bundesland bestimmen. Die Caritas im Ruhrbistum gratuliert den 237 gewählten Volksvertretern; sie signalisiert ihre Dialogbereitschaft und meldet dringenden Redebedarf an. So warnt der Verband vor einem sozialpolitischen Eigentor. Der Direktor der Caritas im Ruhrbistum, Andreas Meiwes: „Politischer Wille ist der Ausbau der Pflege, vor allem der ambulanten Pflege. Notwendig damit verbunden ist es, das Image der Pflegeberufe zu verbessern. Die Tarifabschlüsse sind maßvoll. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen anständig bezahlt werden. Wenn es dann aber in Verhandlungen mit den Kostenträgern, in diesem Fall den Pflege- und Krankenkassen geht, weigern sich diese, die Tarifabschlüsse finanziell mitzutragen. Dann steht die Abwehmauer. Ein Widerspruch zwischen politischem Anspruch und Realität“ ... mehr > > >
Demenzkranke erinnern sich
Ausstellung von Bewohnerbildern im Caritas-Seniorenzentrum St. Franziskus
Bochum (cde) Zu einer Vernissage lädt das Caritas-Seniorenzentrum St. Franziskus an der Tippelsberger Straße am Freitag, 18. Mai 2012,
von 15.30 bis 17.00 Uhr ein. Ausgestellt werden selbstgemalte Bilder der Heimbewohner, die sich in den vergangenen sechs Monaten
unter Anleitung des Sozialen Dienstes auf eine Reise in die Vergangenheit begeben haben. "Natürlich trifft man in unserer
Ausstellung nicht auf das perfekte Gemälde. Aber darum geht es auch gar nicht. Entscheidend ist, dass unsere Bewohner über
den Malprozess einen Zugang zu ihren Erinnerungen finden“, erklärt Franz-Albert Bömkes, Leiter des Seniorenzentrums, den therapeutischen
Aspekt des Projekts, das sich insbesondere an Demenzkranke richtet ... mehr > > >
"Aktion Mensch" fördert Pilotprojekt für demenzerkrankte Menschen mit geistiger Behinderung
Gelsenkirchen (cde) Demenz ist eine der häufigsten Erkrankungen im Alter; dies trifft auch Menschen mit geistiger Behinderung. Bei ihnen treten demenzielle Veränderungen jedoch wesentlich früher auf, verlaufen anders und schneller. Die Anzahl Demenzerkrankter mit geistiger Behinderung steigt. Ein Grund dafür ist, dass nun Menschen mit Behinderungen, die der Nachkriegsgeneration angehören, ins „Alter kommen“. Während des Nationalsozialismus wurden viele Menschen mit Behinderungen umgebracht. Aus diesem veränderten Hilfe- und Betreuungsbedarf ergeben sich neue Anforderungen an Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe. So wird nun nach Ideen speziell für die Pflege- und Betreuung dieses Personenkreises gesucht ... mehr > > >
Ein ungewöhnlicher Ort für Begegnungen
Caritaskreis St. Marien nutzt Bauwagen für Sozialsprechstunden
Bochum (cde) Nicht zu übersehen ist die neue Beratungs- und Kontaktstelle des Caritaskreises St. Marien am Alten Bahnhof in Bochum-Langendreer:
Als Domizil dient ein ausrangierter Bauwagen, der auf dem Vorplatz der katholischen Kirchengemeinde steht. Nach längerer Planung
und vielen Arbeitsstunden wurde das Wahrzeichen der ehrenamtlichen Gemeindecaritas-Gruppe jetzt in Anwesenheit zahlreicher
Gäste eingeweiht. "Mit dem Bauwagen wollen wir Präsenz im Stadtteil zeigen und die Menschen einladen, zu uns zu kommen, wenn
sie in Not sind oder jemanden zum Reden benötigen", erklärt Stephanie Buchner, Sprecherin des Caritaskreises. Für diesen Zweck
wurde der Wagen in direkter Nachbarschaft zum Geschäftszentrum des Stadtteils aufgestellt und von einem jungen Graffiti-Sprayer
mit farbigen Motiven versehen. "Nun fehlen nur noch ein paar Möbel und die Elektro-Anschlüsse, dann können wir unsere Besucher
empfangen", freut sich die 41-jährige Ehrenamtliche, die den Caritaskreis vor gut einem Jahr zusammen mit acht weiteren Männern
und Frauen aus der Gemeinde ins Leben gerufen hat ... mehr > > >
Caritas im Ruhrbistum spricht sich gegen Betreuungsgeld aus
Interview mit Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes
Essen (cde) Ab 2013 soll nach dem Kinderförderungsgesetz, das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, für Eltern ein Betreuungsgeld
von bis zu 150 € gezahlt werden. Die in den Medien auch als „Herdprämie“ bezeichnete monatliche Zahlung ist vorgesehen für
Eltern, die ihre ein- bis dreijährigen Kinder nicht in Einrichtungen betreuen lassen wollen oder können. Damit solle die „herausragende
Leistung der Eltern bei der Erziehung des Kindes gewürdigt“ werden. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP wird argumentiert,
das Betreuungsgeld ermögliche die Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen. Die Caritas im Ruhrbistum
lehnt die aktuellen Pläne zur Einführung eines Betreuungsgeldes ab. Interview: Christoph Grätz: Herr Meiwes, wie beurteilen Sie die Debatte um das Betreuungsgeld? Andreas Meiwes: Mich stört die ideologisch geführte Diskussion um die Frage, wann sind Eltern gute Eltern und wann nicht. Ich glaube, diese
Auseinandersetzung hilft weder Kindern noch Eltern ... mehr > > >











