

Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Essen

Die Caritas macht mit!
Die Caritas ist familienfan. In vielen Familien gibt es starke Bindungen, die tragen und stark machen. Aber leider gibt es auch Kinder und Erwachsene, die dies nicht so erfahren durften oder erfahren können. Die Caritas kümmert sich dort, wo es nicht funktioniert und wo Menschen benachteiligt, verzweifelt, am Ende und in Not sind.
Die Errichtung des Fortbildungszentrums im Haus der Caritas in Essen, Am Porscheplatz 1, wurde aus Mitteln der Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege gefördert
Rekordergebnis mit "Mamamias" für Bäcker Peters Jubiläums-Projekt
Über 14.000 Euro für die Kurberatung für Mütter und Väter
Essen (cde) „Weil wir es können!“ beantwortet Klaus Peter, Geschäftsführer des Essener Familienunternehmens Bäcker Peter, die Frage nach
den Beweggründen für sein soziales Engagement - ein Engagement, das ebenso traditionsreich ist, wie die um 1910 gegründete
Bäckerei selbst. Bereits 2007 wurde die Stiftung „Bäcker Peter für Essen“ gegründet, im Oktober letzten Jahres gab es ein
Jubiläum der besonderen Güte: Anlässlich ihres 50. Sozialprojektes weitete die Bäckerei ihre Spendensammel-Aktion, die sonst
im monatlichen Wechsel durch die Stadtteile wandert, auf alle 38 Essener Filialen aus. Zugunsten der Katholischen Arbeitsgemeinschaft
(KAG) Müttergenesung wurden in allen Essener Filialen die für dieses Projekt kreierten „Mamamias“ (Marmormuffins) den gesamten
Oktober über verkauft. Der komplette Erlös an diesem Verkauf geht zu Gunsten der KAG Müttergenesung. Über das Rekordergebnis
von insgesamt 14.226 Euro ist nicht nur Klaus Peters begeistert ... mehr > > >
Keine Abschiebungen in die Kälte
Caritas im Ruhrbistum fordert "Wintererlass" für Abschiebungen nach Osteuropa
Essen (cde) Aus den Beratungsstellen der Caritas im Ruhrbistum sind in den vergangen Wochen mehrfach dringende Hilferufe bekannt geworden. Diese betrafen ausreisepflichtige Asylbewerber und deren Familienangehörige, die in Länder Ost- und Südosteuropas abgeschoben werden sollten; das jüngste Beispiel: die Abschiebung von 44 Menschen am gestrigen Dienstag nach Serbien. Der Direktor der Caritas im Ruhrbistum, Andreas Meiwes, warnt vor unzumutbaren Härten: In diesen Ländern herrscht wie bei uns vor wenigen Tagen auch noch tiefster Winter mit Minustemperaturen bis zu 25 Grad und mehr. Hinzu kommen in einigen Ländern aufgrund starker Schneefälle zum Teil chaotische Verhältnisse: von der Außenwelt abgeschnittene Landesteile und blockierte Verkehrsverhältnisse. Besonders betroffen sind Serbien, Montenegro und das Kosovo. Eine Abschiebung von Asylbewerbern, hier besonders von Alten, Kranken und Familien mit Kindern halten wir für unzumutbar ... mehr > > >
Weihbischof Vorrath besucht die Fraternität für Menschen mit Körperbehinderungen
Ehrenzeichen des Ruhrbistums für Rita Maria Wolgemuth
Gevelsberg (cde) Helene Zmuda ist eine junge Frau, sicherlich eine der Jüngsten, die am vergangenen Samstag auf den Segen durch den Weihbischof
hofften. „Es wird kein Wunder geben, aber vielleicht bekomme ich Kraft und Hilfe. Ich habe so auf Gottes Segen gewartet“,
sagte sie nach dem Gottesdienst und kämpfte mit den Tränen. So geschehen am „Welttag der Kranken“, der im Bistum Essen auch
in diesem Jahr von Weihbischof Franz Vorrath begangen wurde. Der Gedenktag führte Vorrath, der auch Bischofsvikar für die
Caritas ist, nach Gevelsberg in das katholische Seniorenzentrum Maria Frieden. Gemeinsam mit dem Propst der Mariengemeinde,
Heinz Dietmar Janousek, dem Gevelsberger Pfarrer Martin Stais, weiteren katholischen Geistlichen und Seniorinnen und Senioren
feierte der Weihbischof das Pontifikalamt mit anschließender Segnung der Kranken. Vorrath sprach in seiner Predigt die ausgeprägte
„Furcht vor dem Leiden“ an, die die Wahrnehmung des Lebens, zu dem Freude wie Leid gehörten, verzerre ... mehr > > >
Alle Taxis tragen grün
Aktion zum Tag der Kinderhospizarbeit in Essen
Essen (cde) Symbol des Tages ist morgen das Grüne Band der Hoffnung. Es steht für die Kinderhospizarbeit und wird Essener Taxis aber, auch Fahrzeuge von Kinderkrankenpflegediensten und Sanitätshäusern schmücken. Anlass ist der Tag der Kinderhospizarbeit, der bundesweit am 10. Februar mit Aktionen begleitet wird. Dieser Gedenktag will auf die Situation von Kindern, die unheilbar krank sind, ihrer Eltern, Geschwister und Bezugspersonen aufmerksam machen und das Thema Tod enttabuisieren. In Deutschland sind etwa 22.600 Kinder betroffen. Viele von ihnen werden durch ambulante und stationäre Kinderhospize begleitet. So auch in Essen. Das KinderPalliativNetzwerk unterstützt betroffene Familien und trägt deren häufig geäußerten Wunsch Rechnung, dass das erkrankte Kind zu Hause leben und auch sterben kann. Der partnerschaftliche Verbund hält ein vielfältiges Angebot vor: Beratung von Familien ... mehr > > >
Ruhrbistum begeht Welttag der Kranken in Gevelsberg
Gevelsberg (cde) Den Welttag der Kranken feiert das Bistum Essen am kommenden Samstag in Gevelsberg. Der Auftakt erfolgt um 15.00 Uhr mit einem Pontifikalamt, das der Essener Weihbischof Franz Vorrath, der auch Bischofsvikar für die Caritas ist, in der Kapelle des Seniorenstifts Haus Maria Frieden in Gevelsberg feiern wird. Anschließend trifft sich der Weihbischof mit Vertretern der Fraternität der Körperbehinderten und Langzeitkranken und besucht die bettlägerigen Kranken in ihren Zimmern. Am Sonntag, 12. Februar, 10.00 Uhr, wird im Essener Dom ein Pontifikalamt zum Welttag der Kranken gefeiert. Der Welttag der Kranken findet alljährlich am 11. Februar statt. Der 1993 von Papst Johannes Paul II. eingeführte Gedenktag richtet sich nicht nur an katholische Christen, sondern an alle Menschen. Die Kirche betet an diesem Tag um Trost und Kraft für die Kranken und ihre Angehörigen ... mehr > > >
Caritas im Ruhrbistum befürwortet Landes-Integrationsgesetz
Planungssicherheit für Projekte
Essen (cde) Die Caritas im Ruhrbistum begrüßt, dass Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein Landes-Integrationsgesetz in Kraft gesetzt hat. Das gestern im Düsseldorfer Landtag verabschiedete Gesetz bietet eine Grundlage zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Es definiert die Rahmenbedingungen für Integrationsprojekte in einer kulturell, ethnisch und religiös-weltanschaulichvielfältigen Gesellschaft. Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes stellt fest: Allein die Existenz dieses Gesetzes unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Auftrages von Kommunen, Verbänden und Migranten-Organisationen, Zuwanderer in NRW zu integrieren ... mehr > > >










