Alle Mitarbeiter:innen haben einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer Arbeit. Und sie tragen dafür die professionelle Verantwortung. Aber die Praxis birgt immer wieder Situationen, in denen sie diesem Qualitätsanspruch nicht gerecht werden können, zum Beispiel aufgrund von Zeitdruck, formalen Rahmenbedingungen oder Widerständen.
So entstehen Wertekonflikte die wiederum moralischen Stress erzeugen.
Damit davon nicht die eigene Gesundheit Schaden nimmt, sollten Betroffene diesem Stressempfinden konstruktiv und selbstschützend begegnen, indem sie beispielsweise Prioritäten überdenken, Prozesse hinterfragen oder / und Haltungen stärken.
Lernergebnisse:
Sie verstehen den Entstehungszusammenhang von moralischem Stress.
Sie setzen sich mit den ethischen Herausforderungen auseinander, die sich aus moralischem Stress ergeben.
Sie erarbeiten praxisorientierte Lösungsansätze um Situationen, die von moralischem Stress geprägt sind, für sich konstruktiv zu bewältigen.
Inhalte:
- Begrifflichkeit "Moral distress" in Abgrenzung zu "Cool out" und "Burn out".
- Reflektion von Anspruch und Auftrag im Hinblick auf berufliche Herausforderungen.
- Hilfreiche Strukturen und Strategien zur Vermeidung und im Umgang mit moralischem Stress.
- Konsequenzen für die Gestaltung der Arbeitspraxis.
Methoden:
Gespräch/Diskussion, Vortrag/Präsentation, Arbeit in Kleingruppen, Selbstreflektion.
Hinweis:
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH
Zielgruppe
Alle interessierten Mitarbeiter:innen.
Kosten
210,00 € bzw. 190,00 € für Mitarbeiter:innen in Einrichtungen und Diensten der Caritas.
Veranstaltungsnummer
06.009.26