Pflegebedürftige Menschen stehen oft vor der Frage nach der Bedeutung von Hoffnung in ihrem Leben. Konkret stellen sie sich diese existentielle Frage: Wie kann ich die Hoffnung nicht verlieren, sondern sie bewahren?
Dieser Aspekt ist zu berücksichtigen, genauso wie der körperlichen Pflege, Begleitung und Betreuung. Eigentlich sogar noch mehr, denn wenn Menschen die Hoffnung in einer gesundheitlichen Krise nicht aufgeben, kann dies wichtige körperliche Prozesse positiv beeinflussen.
Wenn also der Fokus "Hoffnung" sensibel und wirksam in die Pflege, Betreuung und Begleitung einfließt, wirkt sich das positiv auf die Lebensqualität und die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen aus.
Lernergebnisse:
Sie reflektieren die eigenen Gedanken und Haltung zum Konzept der Hoffnung.
Sie erkennen die Bedeutung von Hoffnung für die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen.
Sie nehmen das individuelle Bedürfnis pflegebedürftiger Menschen nach hoffnungsvoller Ansprache wahr.
Sie erarbeiten Ideen für die Berufspraxis, um Begegnung mit pflegebedürftigen Menschen hoffnungsvoll zu gestalten.
Inhalte:
- Aufgaben und Ziele von Pflege, Begleitung und Betreuung
- Aspekte und Perspektiven der Hoffnung.
- Was lässt Hoffnung schwinden? Was lässt Hoffnung wachsen?
- Der schmale Grat zwischen Hoffnung und Enttäuschung.
- Eigenen Grenzen und eigenen Möglichkeiten.
- Stützpfeiler der Hoffnung
- Möglichkeiten Begegnungen hoffnungsvoll zu gestalten
Methoden:
Gespräch/Diskussion, Vortrag/Präsentation, Arbeit in Kleingruppen, Selbstreflektion.
Hinweis:
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH
Zielgruppe
Alle interessierten Mitarbeiter:innen, die mit pflegebedürftigen Menschen arbeiten. Auch geeignet für Alltagsbegleiter:innen n. § 45a/b SGB XI und für Betreuungskräfte n. §§ 43b u. 53b SGB XI.
Kosten
210,00 € bzw. 190,00 € für Mitarbeiter:innen in Einrichtungen und Diensten der Caritas.
Veranstaltungsnummer
08.021.26