Paket-Aktion

„Freude schenken“ startet an St. Martin

An St. Martin startet die Caritas im Bistum Essen ihre Paketaktion "Freude schenken". "Während des ganzen Jahres kümmern sich unseren etwa 30.000 Mitarbeiter/-innen in rund 750 Einrichtungen und Diensten um die Menschen, sie begleiten, beraten, pflegen und therapieren. Nun zur Weihnachtszeit wollen wir nicht nur Hilfeprofis sein, sondern auch `Freude-schenker´. Dazu brauchen wir die Hilfe vieler Spenderinnen und Spender", erklärt Caritasdirektorin Sabine Depew. "Denn wir wollen, dass auch Einsame, Verzweifelte, alte, kranke und arme Menschen zu Weihnachten spüren, dass jemand an sie gedacht hat."

Freude schenken mit der Caritas - Wie geht das?

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Ab dem 11. November können Interessierte an den Ausgabestellen in Altena, Lüdenscheid, Bochum und Wattenscheid, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck und Mülheim leere Kartons abholen, die sie mit Geschenken füllen und wieder zur Caritas zurückbringen. Die Caritas verteilt die gepackten Pakete vor dem Weihnachtsfest an Menschen in Not. Auch in diesem Jahr stehen wieder etwa 6000 Kartons bereit.

Zu jedem ausgegebenen leeren Karton gibt es einen Aufkleber, auf dem der "Freude-Schenker" ankreuzt, für wen das Paket sein soll (Mädchen, Junge, Jugendliche, Jugendlicher, Frau, Mann). Außerdem gibt es Vorschlaglisten, womit das Paket gefüllt werden kann. Die fertigen Pakete können "Freude-Schenker" bis zum Nikolaustag am 6. Dezember bei den örtlichen Annahmestellen abgeben. Über die Caritasdienste und -einrichtungen kommen die Pakete dann an die Menschen, die sich vielleicht kein Weihnachtsgeschenk leisten können, die arm, alt, krank oder alleine sind. Beteiligen können sich auch Schulklassen, Kindergärten, Firmen und öffentliche Einrichtungen.

ACHTUNG

Die Aktion wird von unseren Partnern vor Ort manchmal abgewandelt. So arbeiten einzelne Caritasverbände mit lokalen Partnern zusammen wie Firmen, Redaktionen, Kitas und Schulen. An einigen Orten erfüllt die Caritas ganz gezielt Wünsche mit Wunschzetteln, die sie an Freude-Schenker weitergibt. Näheres dazu wissen unsere lokalen Koordinator/-innen.


Rückfragen beantworten unsere lokalen Koordinator/-innen

Caritasverband Altena-Lüdenscheid e.V., Martinus-Haus, Graf-von-Galen-Str. 6, 58509 Lüdenscheid

  • Caritas Altena: Fr. Beate Diedrich, Tel. 02352/ 9193-20, info@caritas-altena.de
  • Caritas Lüdenscheid: Fr. Kim Wortmann, Tel. 02351/905-034, wortmann@caritas-luedenscheid.de
  • für Kindertageseinrichtungen (gesamtes Kreisdekanat): Fr. Karin Feldhaus, Tel. 02352/9193-22, feldhaus@caritas-altena.de
  • für Schulen (gesamtes Kreisdekanat): Fr. Katharina Walter, Tel. 02351/905-005, walter@youngcaritas-mk.de

Caritasverband für Bochum und Wattenscheid e.V., Huestr. 15, 44787 Bochum

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Fr. Annette Buczek, Tel. 0234/96422-54, annette.buczek@caritas-bochum.de

Caritasverband für die Stadt Essen e.V., Niederstr. 12-16, 45141 Essen

Fr. Angelika Preuß, Tel. 0201/32003-35, a.preuss@caritas-e.de

Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V., Kirchstr. 51, 45879 Gelsenkirchen

Fr. Anne Mayer, Tel. 0209/15806-30, anne.mayer@caritasverband-gelsenkirchen.de

Caritasverband Gladbeck e.V., Gemeindecaritas, Kirchstr. 5, 45964 Gladbeck

Fr. Annegret Knubben, Tel. 02043/2791-42, annegret.knubben@caritas-gladbeck.de

Caritasverband für die Stadt Mülheim e.V., Hingbergstr. 176, 45470 Mülheim/Ruhr

Fr. Monika Schick-Jöres, Tel. 0208/30008-40, monika.schick-joeres@caritas-muelheim.de

youngcaritas im ruhrbistum,
Caritasverband für das Bistum Essen e.V., Am Porscheplatz 1, 45127 Essen

Fr. Kathrin Henneberger, Tel. 0201/81028-158, youngcaritas@caritas-essen.de

 

Vorschläge für Freude-Schenker

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Die Pakete werden mit einem Aufkleber versehen, den Sie zusammen mit den Kartons bekommen. Der Aufkleber gibt Hinweise auf die Empfängerin/den Empfänger (siehe Handlungsleitfaden).

WICHTIG

"Die Pakete sollten nur Dinge enthalten, über die Sie sich selbst auch freuen würden, das heißt neue und ungebrauchte Gegenstände."

Die Pakete sollten nicht enthalten: gebrauchte Kleidung, Alkoholika, Tabakwaren, Glasflaschen mit Flüssigkeiten wegen der Bruchgefahr, verderbliche Lebensmittel, Obst etc. (Dass Haltbarkeitsdaten nicht überschritten sind, sollte selbstverständlich sein)

Anregungen, Ideen, Vorschläge - Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


Kinder

Neue oder neuwertige Spielsachen (z. B. Playmobil, Duplo, Lego, Filly Pferdchen, Modellauto, Puppen, Sandspielzeug), Puzzles, Bücher (z. B. von Astrid Lindgren, Märchenbücher, Pixi-Bücher), , Bunt-/Filzstifte, Butterbrotdose, Trinkflasche, Rucksack, Sportartikel (z. B. Turnbeutel, Springseil, Sporthandtuch), Haarschmuck (z. B. Haarspangen, -bänder, Bürste, Kamm),
CDs (z. B. Bibi Blocksberg, TKKG), einfache Gesellschaftsspiele wie "Mensch ärgere dich nicht", Memory, Kartenspiele etc.

Jugendliche
Gutscheine (z. B. Drogerie, H & M, Elektronikgeschäft), Freikarten (z. B. Kino), Sportartikel (z. B. Speed Federball, Diabolo, Mikrofaserhandtuch, Trinkflasche, Sporttasche), Pflegeartikel (z. B. Körperlotion, Duschgel, Shampoo, Gesichtscreme etc.), Kosmetik, Modeschmuck, Süßigkeiten für den Weihnachtsteller (bitte Haltbarkeitsdatum beachten!)

Erwachsene
Bücher, Notizbücher, Kalender, haltbare Zutaten zum Weihnachtsessen und zum Backen, Kaffee, Tee, Filtertüten, Pralinen, Kerzen, Servietten, Gutscheine (z. B. Einkaufszentrum, Drogerie, Elektronikgeschäft), Freikarten (z. B. Kino, Zoo), VRR-4er-Ticket, Pflegeartikel (z .B. Körperlotion, Duschgel, Shampoo, Gesichtscreme etc.), Parfum, Handtücher/Badetücher, Schal oder Tuch, Rasierzeug

 

Auch Spenden helfen

Wer kein Paket packen möchte, kann die Aktion auch finanziell unterstützen, denn "Freude schenken" ist auf Spenden angewiesen, etwa um die Kosten für die Kartons zu decken.

Spenden werden erbeten auf das Konto des Caritasverbandes für das Bistum Essen,

Stichwort "Freude schenken"

IBAN DE75 3606 0295 0000 0144 00

BIC GENODED1BBE (Bank im Bistum Essen eG)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Organisatorische Hinweise zur Paketaktion "Freude schenken!"

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Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Paket-Aktion "Freude schenken" und danken Ihnen schon jetzt für Ihr Mitwirken. Es zeigt, dass Sie die Not in der eigenen Umgebung sehen und aktiv ein kleines Zeichen setzen.

Leider gibt es immer mehr Menschen, die sich in finanziellen Engpässen befinden, seien es Menschen im Hartz-IV-Bezug, Alleinerziehende, Familien, Kinder, Suchtkranke oder ältere Menschen, die von Armut betroffen sind.

Diese Paketaktion ist eine Möglichkeit, Menschen direkt zu erreichen. Praktische Hilfe und Unterstützung scheint heute - leider - mehr denn je von Nöten. Mit dieser Aktion können wir zwar nicht "die Welt retten", aber vielleicht ein kleines Bisschen besser machen, weil wir Menschen für einen Moment erfreuen.

Zum Ablauf

Die Aktion soll am St. Martinstag (11. November) beginnen und endet nach Abstimmung mit den zuständigen Koordinatoren in den Ortscaritasverbänden.

Gesammelt werden wieder Weihnachtspakete. Die Pakete werden mit Aufklebern versehen, auf denen genau angegeben wird, für wen das Paket sein soll bzw. was enthalten sein soll: Zur Wahl stehen zu packende Pakete für Mädchen, Jungen, Frauen, Männer und für Familien.

Hinweis: Die Aktion wird vor Ort auch gelegentlich abgewandelt. So arbeiten einige Caritasverbände mit Partnern zusammen wie Firmen, Schulen, Finanzhäusern, Sponsoren. Einige nutzen anstelle von Kartons Tüten. Manche arbeiten sogar mit Wunschzetteln für gezielte Erfüllung von Wünschen. Andere kaufen den Inhalt der Pakete gesammelt ein. Infos dazu haben die lokalen Koordinator/innen.  

Wir liefern die Kartons und Aufkleber frühzeitig an die Ortscaritasverbände. Sie können über die Koordinatoren geordert bzw. abgeholt werden. Die Kartons sind etwas größer als DIN A4 Grundfläche und ca. 20 cm hoch.

Wird in Gemeinden gesammelt, sollten die Pakete nach Möglichkeit auch in der eigenen Gemeinde verteilt werden. Vorrangig sollten pfarrliche Verteilungsstellen genutzt werden wie

- Essensausgaben,
- Kleiderkammern,
- sonstige unmittelbare Ausgabestellen auf pfarrlicher Ebene
- Treffpunkte, zum Beispiel Altentreffs, Müttertreffs und ähnliches

In Gemeinden, wo dies nicht umsetzbar ist, gibt es folgende Möglichkeit: Bei den örtlichen Caritasverbänden (OCVs) wird ein "Depot" für die "übrigen Pakete" eingerichtet, das zweierlei erfüllen soll:

Gemeinden, die zu viele Pakete für den eigenen Bedarf haben, regeln selbst oder über den jeweiligen OCV, dass der Überhang in das "Depot" geliefert wird. Diese Pakete sind dann für Gemeinden, die zuwenig eigene Pakete haben. So wird sichergestellt, dass die Pakete aus Pfarreien "wohlhabende" Ortsteile auch an Menschen gelangen, die in weniger wohlhabender Umgebung wohnen.

Auch die bei den Orts-Caritasverbänden angesiedelten Beratungsstellen (wie z. B. Konfliktberatung, Allgemeine Sozialberatung, Familienhilfe und andere, die sich unmittelbar um Klienten kümmern) werden aus dem bedient. Hier ist auch ein guter Ort für Aktionen außerhalb der Gemeinden, zum Beispiel mit Firmen, Geschäften und Schulen.