Gladbeck (cde) Einen doppelten Grund zum Feiern hatte jüngst die Kindertagesstätte "Arche" des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) Gladbeck: Einweihung eines neuen Gebäudes und 20jähriges Bestehen der Kindertagesstätte.
Bereits seit 1994 bietet die "Arche" Betreuung für Kinder an. Zwischenzeitlich drohte die in der ehemaligen Gaststätte Schumacher untergebrachte Kita jedoch aus allen Nähten zu platzen. Denn die Einrichtung in Butendorf ist beliebt, weil sie bereits seit ihrer Eröffnung vor 20 Jahren das anbietet, was inzwischen zur Normalität werden soll: Schon Kinder ab einem Alter von unter einem Jahr ganztägig zu betreuen, damit insbesondere Alleinerziehende und Berufstätige oder sich in der Ausbildung befindende Mütter und Väter Unterstützung finden. So hatte sich der SkF für einen Neubau entschieden, weil die alten "Arche"-Räume nicht mehr groß genug waren und den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht wurden.
Mit einem Festakt feierte die "Arche" nun die offizielle Einweihung des neuen Hauses zusammen mit dem 20jährigen Bestehen. An zahlreiche Gäste, zu denen neben Bürgermeister Ulrich Roland viele Vertreter der Lokalpolitik gehörten, richteten Irmgard Otters, Vorstand des SkF Gladbeck, und Ute Benning, Leiterin der "Arche", ihre Grußworte. Im Anschluss weihte Propst André Müller, Pfarrer der Großpfarrei St. Lamberti und Caritasdirektor des Caritasverbands Gladbeck, die neuen Räumlichkeiten mit Wasser vom Berg Ararat (auf dem die Arche Noah nach der Sintflut gestrandet sein soll) ein.
Insgesamt 45 Kinder, 20 davon im Alter von 6 Monaten bis unter drei Jahren und eine Gruppe mit 25 Plätzen für Kinder im regulären Kindergartenalter finden nun genügend Platz in den neuen Räumen, die hell und alle auf einer Ebene angesiedelt sind. Acht Erzieherinnen, zwei Kinderpflegerinnen und eine Ökotrophologin kümmern sich um die Kinder und sorgen für ihr Wohlergehen. Alle Beteiligten sind sich einig: 20 Jahre "Arche" und Neubau haben sich gelohnt, und so ist es kein Wunder, dass die "Arche" mit ihrer langjährigen Geschichte positiv in die Zukunft sieht.