Eine Sammlerin der Caritas zu Besuch bei einer SpenderinAchim Pohl/Bene Magazin
Das biblische Leitwort der Sammlung "Vergesst nicht, mit anderen zu teilen und Gutes zu bewirken" ruft dazu auf, auch diejenigen nicht aus dem Blick zu verlieren, die fremd, benachteiligt, arm oder krank sind. Die Caritas versucht, Not - ob sichtbar oder unsichtbar - zu lindern und Menschen, die ausgegrenzt sind oder am Rande stehen, zu helfen. "Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung", so Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes.
Die Spenden werden aufgeteilt. 50 Prozent bleiben in den Gemeinden für die ehrenamtliche Caritasarbeit, 30 Prozent erhält der jeweilige Ortscaritasverband, 20 Prozent bekommt der Caritasverband für das Bistum Essen. Im Jahr 2015 lag das Sammlungsergebnis bei
595.881,45 Euro. Aus ihrem Anteil finanziert die Caritas im Ruhrbistum die offene Arbeit,
zum Beispiel die allgemeine Sozialberatung.
Die Sammlungen von Caritas und Diakonie in Nordrhein-Westfalen sind eine ökumenische Initiative und in dieser Form in Deutschland einmalig.