"Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" lautet das Motto der Caritas in diesem Jahr. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Initiativen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und den Dialog zwischen Jung und Alt fördern.
Stefanie Siebelhoff, Direktorin des Caritasverbandes für das Bistum Essen, ruft zur Beteiligung am Wettbewerb "Mensch Leute! Lebt Freiheit!" auf.Caritas | Nicole Cronauge
Unter dem Motto "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen." ruft die Caritas im Bistum Essen am Sonntag, 1. Februar, in allen katholischen Gottesdiensten zu Spenden für ihre Arbeit auf. Stefanie Siebelhoff, Direktorin des Caritasverbandes für das Bistum Essen erklärt, worum es bei der diesjährigen Aktion geht: "Wir brauchen mehr Orte der Begegnung und des Austauschs zwischen den Generationen. Denn die gegenwärtigen Herausforderungen, wie der Klimawandel oder die Sicherung von Rente und Sozialsystemen, können nur gemeinsam gelöst werden." Siebelhoff ist davon überzeugt, dass die Caritas dazu einen wesentlichen Beitrag leistet: "In unseren Einrichtungen und Diensten schaffen wir vielfältige Begegnungsorte für Alt und Jung. Hier machen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen die Erfahrung, miteinander auf dem Weg zu sein und voneinander lernen zu können."
Alt und Jung gestalten die Zukunft gemeinsam
Beim Generationentreff im Altenzentrum St. Josef in Plettenberg gibt ein Jugendlicher Tipps für den Umgang mit dem SmartphoneKathrin Schmidt | Altenzentrum St. Josef
Als Beispiel nennt Siebelhoff Besuchsdienste in Senioreneinrichtungen, Jugendliche, die älteren Menschen beim Umgang mit dem Smartphone helfen oder Menschen im Ruhestand, die sich in Schulen und Kitas als Lesepatinnen und -paten engagieren. "Die Caritasarbeit in unserem Bistum, in unseren Gemeinden, Einrichtungen und sozialen Diensten zeigt, dass es gelingen kann, eine gute Zukunft für alle zu gestalten. Menschen finden bei der Caritas offene Türen für ihre Anliegen - ganz gleich welchen Alters. Denn: Gemeinsam geht das!", ist Siebelhoff überzeugt. Ihr Appell: "Ich bitte Sie herzlich: Unterstützen Sie am 1. Februar in der Kollekte die Arbeit der Caritas mit Ihrer Spende!"
Der Erlös aus der Kollekte des Caritas-Opfertages geht zu einem Drittel an die Kirchengemeinden und wird für unbürokratische Hilfen vor Ort eingesetzt. Die weiteren zwei Drittel erhält der Caritasverband für das Bistum Essen, um die sozialen Dienste und Angebote zu sichern, für die die staatliche Förderung nicht ausreicht.
Informationen zur bundesweiten Jahreskampagne der Caritas gibt es unter www.caritas.de/kampagnen.