Die Diözesane Arbeitsgemeinschaft (DiAG) ist ein Zusammenschluss katholischer sozialer Träger, die gemeinsam sozialpolitisch auftreten, für Benachteiligte die Stimme erheben und innovative Projekte entwickeln. Die neue DiAG "Soziale Teilhabe" vertritt nun mit den Themen Armut, Migration, Flucht, Sucht, Arbeit, Wohnungslosenhilfe, Sozialberatung, Straffälligenhilfe und Schuldnerberatung Kernfelder der Caritas. Dem neuen Gremium gehören 103 caritative katholische Einrichtungen und Dienste im Ruhrgebiet und Märkischen Sauerland an.
"Die Corona-Pandemie hat die Benachteiligung vieler Menschen in den vergangenen Monaten oft gravierend verschärft. Die sozialen Konflikte werden sich in und nach Corona vermutlich ebenfalls vertiefen. Unsere Gründung ist deswegen genau jetzt ein wichtiges Signal. Als soziale Träger der Kirche sind wir schon immer an der Seite von Benachteiligten. Durch stärkere Zusammenarbeit werden wir dabei noch wirksamer", sagte der Oberhausener Caritasdirektor Michael Kreuzfelder, der nach der Gründungsversammlung in Essen zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft gewählt wurde. Vertreten wird er durch Dominik Spanke (Caritasverband Ennepe-Ruhr). Dem Vorstand gehören außerdem an: Stefan Hesse (Caritasverband Altena-Lüdenscheid), Werner Schehler (Sucht-Selbsthilfeverein Kreuzbund), Gabriele Schneider (cse Essen) und Peter Spannenkrebs (Caritasverband Gelsenkirchen). Die Geschäftsführung der DiAG übernimmt Dara Franjic, Referentin für Migration im Caritasverband für das Bistum Essen.
Neben der neuen DiAG "Soziale Teilhabe" arbeiten im Ruhrbistum in fünf weiteren Arbeitsgemeinschaften die Einrichtungen und Dienste der Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen (DiAG KH und Reha), der Erziehungshilfe (AGkE), der Behindertenhilfe (DiAG BH), der Tageseinrichtungen für Kinder (DiAG KTK) und der Altenhilfe (AGEA) zusammen.
Rückfragen bitte an: Dara Franjic, Tel. 0201 / 8 10 28-712, dara.franjic@caritas-essen.de
Cordula Spangenberg