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Stand: 26.06.2018

Pressemitteilung

Sommersammlung

Hoffnung geben

Noch bis 23. Juni sammeln Ehrenamtliche der Caritas in den Pfarreien und Gemeinden Spenden für die Hilfen der Caritas. "Hoffnung geben", so das diesjährige Sammlungs-Motto, zielt auf ein Grundbedürfnis des Menschen. "Hoffnung trägt jeder von uns in sich. Die einen hoffen womöglich auf eine Gehaltserhöhung, einen schönen Urlaub oder mehr Zeit mit der Familie. Andere wünschen sich vielleicht ein besseres Leben, eine Perspektive, Gesundheit oder Gemeinschaft. Manche haben gar die Hoffnung verloren", schreibt Sabine Depew, Direktorin der Caritas im Bistum Essen in Ihrer Botschaft zur Sommersammlung.

Sabine DepewDiözesan-CaritasdirektorinNicole Cronauge

"Not, Armut und Benachteiligung sind leider immer noch gegenwärtig. Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können oder arbeitslos sind, Alleinerziehende, die im Alltag überlastet sind, Vereinsamte, Suchtkranke oder auch Kinder, die das Pech haben, im `falschen` Stadtteil zu leben und deswegen bei der Bildung benachteiligt sind. Diese Liste ließe sich fortsetzen. Mit unserer Arbeit möchten wir Menschen unterstützen und (wieder) Hoffnung geben."

Rund 50.000 Sammlerinnen und Sammler gehen in ganz Deutschland von Haustür zu Haustür, schlagen damit Brücken innerhalb der Nachbarschaft und sammeln für Menschen, die durch das soziale Netz fallen und unbürokratische Hilfe benötigen. Im Ruhrbistum sind es mehrere tausend Ehrenamtliche, die Menschen zur Sommer und Adventsammlung zu Hause besuchen und um eine Spende für die Arbeit der Caritas bitten. Die Hälfte der Spenden verbleibt für die Caritasarbeit in den Kirchengemeinden, 30 Prozent gehen an die örtlichen Caritasverbände, die Caritas im Ruhrbistum bekommt 20 Prozent. Die Sammlerinnen und Sammler der Caritas können sich ausweisen. Sie führen ein vom zuständigen Caritasverband und der Kirchengemeinde gestempeltes Dokument mit. Dieses gilt in Verbindung mit dem Personalausweis als Sammler-Ausweis.

Verwendung der Gelder

Die Gemeinden verwenden den Erlös der Sammlungen für Einzelfälle und caritative Projekte vor Ort. Die Orts-Caritasverbände unterstützen aus diesen Spendenmitteln die sogenannten "offenen Caritasarbeit". Diese umfasst Aufgabenfelder wie: Hilfen bei Arbeitslosigkeit, Bahnhofsmission, Wohnungslosenhilfe, Beratung für werdende Mütter, Tagespflege für Kinder, Kur- und Erholungshilfen, offene Altenarbeit, Familienpflege, Flüchtlings- und Asylberatung, Beratung für psychisch kranke Menschen, Straffälligenhilfe und die AIDS-Beratung. Der Diözesanverband unterstützt mit seinem Anteil der Sammlungs- und Kollektenerlöse die Orts- und Fachverbände, die Einrichtungen und Dienste in ihrer Arbeit mit Information, Fortbildung und Beratung.

Spenden auch online möglich

Wer keinen Besuch daheim bekommt, kann sich in seiner Pfarrgemeinde melden oder auf dieser Website online spenden.

Caritas und Diakonie in NRW sammeln zweimal im Jahr im Sommer und im Advent. (ChG)