Damit gibt die AGkE im Bistum Essen ihren Eirichtungen und Diensten eine praktische Arbeitshilfe an die Hand, die "zu einer Kultur der Achtsamkeit beitragen soll", erklärt Andreas Meiwes, der Direktor der Caritas im Bistum Essen. "Die Schrift ist ein Baustein zum Schutz der Kinder, Jugendlichen und schutz- oder hilfsbedürftigen Erwachsenen, die sich in unserer Obhut befinden. Außerdem gibt sie unseren Mitarbeiterinnen und Leitungsverantwortlichen in der Erziehungshilfe eine praktische Orientierung."
"Diese Handlungsempfehlungen konkretisieren die vom Bischof von Essen im Mai 2014 erlassene neue Präventions- und Verfahrensordnung. Die Neuauflage ist um einige praktische Aspekte bei der Umsetzung unserer Schutzkonzepte erweitert", erklärt Reinhild Mersch, Fachreferentin für Jugendhilfe bei der Caritas im Bistum Essen und Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft. So wurde etwa ein Leitfaden zur Entwicklung eines institutionellen Schutzkonzeptes mit Risikoanalyse aufgenommen sowie ein Verhaltenskodex. Außerdem wurden Kapitel eingefügt, die Beschwerdewege beschreiben und Aspekte der Prävention für Bewerbungsverfahren und Arbeitsverträge konkretisieren. Auch Kriterien zur Strafanzeige und zu Rehabilitationsverfahren bei Falschanschuldigungen werden ausführlich behandelt.
Für die Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe im Diözesan-Caritasverband Essen ist die 126-seitige Publikation kostenlos. Von anderen Interessenten wird eine Schutzgebühr von 7,00 € zuzüglich Versandkosten erhoben.
Hier können Sie das Heft bestellen:
Marlies Kowalski, E-Mail: marlies.kowalski@caritas-essen.de, Tel.: 0201 / 81028-512
Info:
Die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe im Bistum Essen repräsentiert 22 Mitglieder mit:
10 Einrichtungen/Diensten der ambulanten Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
18 Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe
14 Familienberatungsstellen
7 Trägern mit Angeboten des Schulischen Ganztags/Soziale Arbeit an Schulen
2 Berufskollegs