Virtuelles Auftaktgespräch des neuen Beirats (von oben links): Thomas Michl, Frank Tentler, Hannes Jähnert, Kerstin Heinemann, Matthias Schmitt (Caritas im Bistum Essen), Sherille Veira, Sylvia Becker (Caritas im Bistum Essen). Zum Beirat gehören außerdem Hendrik Epe und Benjamin Wockenfuß.Sylvia Becker | Caritas im Bistum Essen
Gute Ideen für effektive neue Hilfsprojekte, aber kein Geld für die Umsetzung? Da springt seit 2013 der Innovationsfonds der Caritas im Bistum Essen ein. Nun hat der Caritasrat neue Mitglieder in den Beirat seines Innovationsfonds gewählt. Ihre Aufgabe: Projektanträge der Caritas-Mitgliedsverbände prüfen, die passenden Projekte auswählen und dann das Okay für deren Förderung geben.
Der Caritas-Innovationsfonds wurde im Jahr 2013 erstmals aufgelegt und wird durch das Bistum Essen finanziert. Jährlich stehen ihm 500.000 Euro zur Verfügung, mit denen ausgewählte Projekte gefördert werden. Förderfähig sind die örtlichen Caritasverbände und angeschlossene Fachverbände sowie Kooperationsprojekte mit den caritativen Trägern, die dem Diözesan-Caritasverband für das Bistum Essen als Mitglieder angeschlossen sind.
Der Fonds fördert keine bereits bestehenden Hilfsangebote, sondern "innovative" Projekte: Also entweder Hilfen für neu entstandene Notlagen oder aber neu entwickelte Hilfsformen für altbekannte Probleme.
Als Voraussetzung für einen Platz im Beirat, der über die Vergabe der Fördergelder entscheidet, müssen die Kandidatinnen und Kandidaten sich in der sozialen Arbeit der Wohlfahrtsverbände sowie gleichermaßen in innovativen Formaten zu Hause fühlen. Zuletzt wurde der Beirat 2018 neu aufgestellt. Persönliche und berufliche Veränderungen sowie der Wunsch nach mehr Diversität in personeller, räumlicher und inhaltlicher Sicht machten nun eine Neubesetzung erforderlich.
Weiterhin im Beirat vertreten sind Hannes Jähnert als Sozialpädagoge und Bildungswissenschaftler sowie Thomas Michl und Hendrik Epe als Fachleute für Organisationsentwicklung. Neu im Gremium sind Benjamin Wockenfuß (Sozialarbeiter, Verhaltenstherapeut, Social Media-Manager), Sherille Veira (Gesundheitsökonomin, Fundraiserin, Unternehmensberaterin), Kerstin Heinemann (Medienpädagogin) sowie Frank Tentler (Digitalisierungs-Eyperte).