Projekt

Zivilcourage

Sach wat! Tacheles für Toleranz 2.0

Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf des Projektes "Sach wat! Tacheles für Toleranz" konnte nun am 1. Januar 2018 das Projekt in die Verlängerung gehen. Über die Jahre 2018 und 2019 werden eine Schulung für Multiplikatoren, 1-Tages-Workshops und die beliebte Kneipentour angeboten. Nähere Details zu den Veranstaltungen folgen immer aktuell auf dieser Webseite.

Interessierte sind weiterhin dazu eingeladen unserer Facebook-Gruppe beizutreten.

Nächste Veranstaltungen

27. Juni 2019, ab 19:00 Uhr: Kneipentour gegen Stammtischparolen in Lüdenscheid! Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbei kommen! 

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12. September 2019, ab 19:00 Uhr: Kneipentour gegen Stammtischparolen in Gelsenkirchen! Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbei kommen! 

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19. September 2019, ab 19:00 Uhr: Kneipentour gegen Stammtischparolen in Emmerich! Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbei kommen!  

>>> Infos folgen!

25. September 2019, ab 18:00 Uhr: Kneipentour gegen Stammtischparolen in Duisburg! Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbei kommen! 

>>> Infos

 

2. Oktober 2019: Abschlussveranstaltung des Projektes, nähere Infos bald!

Vergangene Veranstaltungen: Sach wat! 2.0

Fachtag Zuwanderung aus Südosteuropa und Antiziganismus

Antiziganismus wendet sich gegen Roma

Caritas-Fachtag zu Vorurteilen gegen Zuwanderer aus Südosteuropa

Essen (cde) Auf Vorurteile und Ausgrenzung treffen viele Roma, die im Zuge der EU-Osterweiterung aus Südosteuropa ins Ruhrgebiet gezogen sind. Der verbreiteten Abneigung gegen diese Minderheit widmet sich ein Fachtag des Caritasverbands für das Bistum Essen am Dienstag, 6. März, von 9 bis 16 Uhr.

Die Teilnehmer erhalten Hintergrundinformationen über die Volksgruppe der Roma und haben Gelegenheit, sich mit eigenen und fremden Vorurteilen auseinanderzusetzen. In verschiedenen Workshops geht es anschließend um Projekte, in denen seit Jahren intensiv mit zugewanderten Familien gearbeitet wird.

Anmeldungen für den Fachtag "Zuwanderung aus Südosteuropa und Antiziganismus" sind bis zum 26. Februar bei Claudia Lindenau möglich: 

E-Mail claudia.lindenau@caritas-essen.de, Fax 0201 / 8 19 28 -212. Die Teilnahme ist kostenlos.  (cs)

Videobeitrag "Poetry Slam" vom Fachtag: https://www.youtube.com/watch?v=nfUhZ21Wj9k

Barcamp: Sach wat! - Tacheles für Toleranz

Multiplikatorenschulung

Im Rahmen des Projektes "Sach wat! - Tacheles für Toleranz" findet eine zwölftägige Multiplikatoren-Schulung für Hauptamtliche statt. Ziel ist es, die Ideen und Ansätze des Projektes zur interkulturellen Öffnung und gegen Hetze und Diskriminierung nachhaltig weiter zu tragen. Es geht insbesondere um:

  • Sensibilisierung, Motivierung und Aktivierung von Mitarbeiter/innen im sozialen Bereich hin zur interkulturellen Öffnung
  • Konzeptionalisierung, Organisation und Durchführung von Fortbildungen zur interkulturellen Öffnung / gegen Diskriminierung
  • Entwicklung und Begleitung eines eigenen Projektes

Die Schulung beinhaltet die Vermittlung von interkultureller Handlungskompetenz auf theoretischer, sowie auf praktischer Ebene. Die Teilnehmenden erwerben im Verlauf der Schulung die Kompetenzen, die sie zur selbstständigen Planung und Durchführung von interkulturellen Trainingsmaßnahmen benötigen.

Dazu gehört:

  • Reflexion der eigenen interkulturellen Kompetenz durch Selbstreflexionen, Perspektivenwechsel, Konfliktlösungsstrategien und der persönliche Umgang mit "Fremden".
  • Theorie & Methodik von interkulturellen Schulungen, Diversity- und Argumentationstrainings.
  • Entwicklung eigener konkreter Fortbildungsmaßnahmen anhand eines eigenen Projektes, welches während der Schulung fachlich begleitet und reflektiert wird.
  • Bei der Erarbeitung der einzelnen Kompetenzen wird Wert auf eine große Methodenvielfalt gelegt und mit verschiedenen Dozenten gearbeitet. Es wird mit Kurzvorträgen, Rollenspielen, Simulationen, Leitfäden und Kommunikationsübungen gearbeitet, die den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, theoretische Konzepte kennenzulernen, zu reflektieren und in die Praxis umzusetzen.

    Die zwölftägige Schulung ist in fünf Blöcke unterteilt, die im Zeitraum von Juli 2018 bis September 2019 bei uns im Haus stattfinden. Hierdurch wird der Transfer in die Praxis sichergestellt. 

    Zum Abschluss der Schulung erhalten die Teilnehmenden bei regelmäßiger Teilnahme, durchgeführtem Praxisprojekt und vorgelegtem Projektbericht ein Zertifikat des Diözesan-Caritasverbandes für das Bistum Essen. 

    Termine:
    1. Block, 9. bis 11. Juli 2018: Interkulturelle Sensibilisierung / Diversity (24 UE)
    2. Block, 30. und 31. Oktober 2018: Antirassismus / gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (16 UE)
    3. Block, 15. bis 17. Januar 2019: Methodentraining (24 UE)
    4. Block, 9. und 10. April 2019: Begleitung des Projektes (16 UE)
    5. Block, 17. und 18. September 2019: Projektauswertung (16 UE)

WS Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Workshop gegen Stammtischparolen für die Weststadt Akademie Essen.

  • Grundlagen Rassismus / Sensibilisierung
  • Rassismus in Deutschland
  • Umgang mit Hassrede
  • Methodenkompetenz
  • Argumentationstraining
  • Umgang mit Störungen

Termine:

6. Oktober und 3. November 2018

WS: Kultursensible Pflege

Biographische Merkmale wie kultureller Hintergrund oder sprachliche Kompetenzen können zum Stolperstein oder zur Sternstunde im Bereich der kultursensiblen Pflege werden.

Wie aber sich aufstellen in diesem Bereich? Was ist kultursensible Pflege eigentlich? Hat nur der andere eine Kultur oder habe ich etwa auch eine Kultur? Wie lässt sich der kultursensible Ansatz in der Pflege umsetzen? Diese Themen werden in dem Workshop gemeinsam diskutiert und erarbeitet.

 

Inhalte der Veranstaltung:

  • Begrüßung, Vorstellung und Zielsetzung des Workshops
  • Die Kultur des Albatros
  • Die verschiedenen Dimensionen der Diversität
  • Kultur als beeinflussender Faktor auf Gesundheit und Krankheit
  • Das Gesundheitssystem prägt das persönliche Verhalten im Krankheitsfall - warum eigentlich?
  • Reflexion, Zusammenfassung, Abschluss

Termin: 21. November 2018

Geführte Besichtigung: Merkez-Moschee

Wir laden Sie ein zu einer geführten Besichtigung einer der schönsten Moscheen unserer Region. Während der Führung lernen Sie nicht nur die Moschee, sondern auch den Islam näher kennen und haben natürlich auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Im Anschluss der Führung bekommen wir noch einen Vortrag zum Thema Feiertage und Feste im Islam und schließen dann den Tag mit einem gemeinsamen Essen und einer Reflexion ab.

Termin: 4. Dezember 2018

WS & Besichtigung: Alte Synagoge in Essen

Wir besuchen die Alte Synagoge in Essen und lernen in einem Workshop die beiden "Hohen Feiertage" Rosch ha-Schana (Jüdisches Neujahr) und Jom Kippur (Versöhnungstag), sowie die folgenden Festtage kennen. 

Welche Bedeutung haben diese Feste innerhalb der jüdischen Religion? Ihre biblischen Ursprünge und die mit ihnen zusammenhängenden Bräuche und Traditionen werden uns beim Workshop erklärt, der außerdem ein besonderes Augenmerk auf den jüdischen Kalender legt.

Nach dem Workshop und einem gemeinsamen Essen folgt noch eine Führung durch die Alte Synagoge.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten Menschen.

Termin: 11. Dezember 2018

Kneipenabend gegen Stammtischparolen in Mülheim

"Sach wat! Tacheles für Toleranz": Unter diesem Motto geht die Caritas mit einem Kneipenabend gegen Stammtischparolen gegen gängige Vorurteile an. Ein Schauspieler-Duo stellt Stammtischgespräche nach, welche von einem Argumentationstrainer aufgegriffen werden um gemeinsam mit den Gästen Gegenstrategien zu entwickeln. 

Termin in Mülheim war der 24.01.2019

WS: Von der Unkenntnis zur Grundkenntnis

Was wissen Sie eigentlich über Ihre Religion?
Und wie steht es um Ihr Wissen über andere Religionen? Wieviel wissen Sie wirklich über die großen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum?

Im Workshop "Von der Unkenntnis zur Grundkenntnis" lernen Sie, religiöse Vielfalt zu verstehen. Denn Verständnis ist der erste Schritt, um Menschen in der Glaubensvielfalt auf Augenhöhe, ohne Extremismus und Elitarismus zu begegnen und mit ihnen gleichberechtigt zu leben. Sie lernen  wichtige Grundlagen des Christentum, Islam und des Judentum kennen. Sie kennen die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten dieser Religionen und Sie bekommen erste Werkzeuge an die Hand, um die eigene Haltung im interreligiösen Dialog zu vertreten.

Der Workshop soll auch Ihre individuellen akuten Fragen und Probleme aufnehmen. Sie können uns diese bei der Anmeldung im Feld "Bemerkungen" eintragen.

Eingeladen sind alle interessierten Fachkräfte im sozialen Bereich.

Termin: 29. Januar 2019

Kneipenabend gegen Stammtischparolen in Essen

"Sach wat! Tacheles für Toleranz": Unter diesem Motto geht die Caritas mit einem Kneipenabend gegen Stammtischparolen gegen gängige Vorurteile an. Ein Schauspieler-Duo stellt Stammtischgespräche nach, welche von einem Argumentationstrainer aufgegriffen werden um gemeinsam mit den Gästen Gegenstrategien zu entwickeln.

Termin in Essen war der 31.01.2019

WS Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Workshop gegen Stammtischparolen für den Kreuzbund Essen.

  • Grundlagen Rassismus / Sensibilisierung
  • Rassismus in Deutschland
  • Umgang mit Hassrede
  • Methodenkompetenz
  • Argumentationstraining
  • Umgang mit Störungen

Termin: 23. Februar 2019

 

Kneipenabend gegen Stammtischparolen in Sprockhövel

"Sach wat! Tacheles für Toleranz": Unter diesem Motto geht die Caritas mit einem Kneipenabend gegen Stammtischparolen gegen gängige Vorurteile an. Ein Schauspieler-Duo stellt Stammtischgespräche nach, welche von einem Argumentationstrainer aufgegriffen werden um gemeinsam mit den Gästen Gegenstrategien zu entwickeln.

Termin in Sprockhövel war der 14.03.2019

WS: Grundkenntnisse Religion "Fasten & Feste"

Aufgrund der hohen Nachfrage ein weiterer Termin zum Thema "Grundkenntnisse Religion" mit dem Themenschwerpunkt "Fasten & Feste" anhand der drei großen Religionen Christentum, Judentum und Islam. Folgend der ursprüngliche Ausschreibungstext: 

Was wissen Sie eigentlich über Ihre Religion?
Und wie steht es um Ihr Wissen über andere Religionen? Wieviel wissen Sie wirklich über die großen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum?

Im Workshop "Von der Unkenntnis zur Grundkenntnis" lernen Sie, religiöse Vielfalt zu verstehen. Denn Verständnis ist der erste Schritt, um Menschen in der Glaubensvielfalt auf Augenhöhe, ohne Extremismus und Elitarismus zu begegnen und mit ihnen gleichberechtigt zu leben. Sie lernen  wichtige Grundlagen des Christentum, Islam und des Judentum kennen. Sie kennen die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten dieser Religionen und Sie bekommen erste Werkzeuge an die Hand, um die eigene Haltung im interreligiösen Dialog zu vertreten.

Der Workshop soll auch Ihre individuellen akuten Fragen und Probleme aufnehmen. Sie können uns diese bei der Anmeldung im Feld "Bemerkungen" eintragen.

Eingeladen sind alle interessierten Fachkräfte im sozialen Bereich.

Termin: 26. März 2019

 

WS: No Hate Speech

Elektronische Medien sind zu einem festen Bestandteil in unserem Leben geworden.
Gerade mobile Geräte unterstützen zwischenmenschliche Kommunikation. Neben
wertschätzendem Austausch werden Medien leider auch für Diffamierungen und Hate
Speech im Netz missbraucht. Es werden die unterschiedlichen Ausdrucksformen sowie
die straf- und zivilrechtlichen Aspekte dargestellt. Neben diesen Informationen
reflektieren die Teilnehmer*innen mit verschiedenen Methoden (wie BarometerAufstellungen) ihre eigene Mediennutzung. Im Mittelpunkt steht hier der Austausch zu eigenen Gewalterfahrungen beziehungsweise -beobachtungen beim Gebrauch von Smartphone und Internet. Unter anderem werden folgende Fragestellungen aufgeworfen:

"Welche Äußerungen stehen unter dem Schutz der Meinungsfreiheit?", "Mit welchen
Äußerungen machen sich andere oder ich selbst eventuell strafbar?", "Wie kann ich
mich und andere vor Cyber-Attacken schützen?" und "Wie funktioniert eigentlich
Gegenrede (Counter Speech)?". Für den (Medien-)Alltag werden hierzu technische
Möglichkeiten und präventive Methoden gezeigt und getestet.

Termin: 03. April 2019

Impressionen und O-Töne vom Barcamp.

Vier Module, ein Ziel: Résumé Sach wat! v1.0

Résumé: Sach wat! Tacheles für Toleranz 1.0

Sach wat

"Wir haben bei den knapp 30 Veranstaltungen mehr als 600 Personen erreicht. Wir haben ihnen Mut gemacht, für ein bisschen mehr Menschlichkeit den Mund aufzumachen. Und wir haben als kirchlicher Wohlfahrtsverband ein deutliches Zeichen gegen Hass, Gewalt und Intoleranz gesetzt", resümiert Michael Kreuzfelder, Sprecher der Caritas im Ruhrbistum.

Ein bisschen mehr Mut für Menschlichkeit

Zu den fünf Kneipenabenden, 17 Argumentationstrainings, fünf Workshops gegen Hatespeech und einem Fachtag seien viele Haupt- und Ehrenamtliche aus der Caritas, aber auch viele andere interessierte Bürgerinnen und Bürger gekommen. "Viel mehr haben im Netz darüber gesprochen", freut sich Kreuzfelder, "aber wir wurden selbst auch angefeindet." Vor allem die Idee der Kneipentour habe bundesweit für Aufsehen und Nachahmer gesorgt.

"Wir können nicht konkret messen, was es den Leuten gebracht hat. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Auch wenn ich Menschen mit intoleranter Haltung nicht überzeugen kann, so kann ich die erreichen, die daneben stehen oder mitlesen. Wir wollten Leute stark machen, die für Toleranz stehen. Wir sind überzeugt, dass wir etwas bewegt und viele mindestens zum Denken angeregt haben", bilanziert Projekt-Koordinatorin Dara Franjic, Migrationsexpertin bei der Ruhr-Caritas.

Angesichts erstarkender rechtspopulistischer Kräfte habe man es als "Pflicht empfunden, etwas zu tun." In der herrschenden politischen Stimmung und vor zwei wichtigen Wahlen in Land und Bund sei das Anliegen wichtiger denn je. "Wir brauchen noch mehr Menschen, die sich lautstark für Menschlichkeit einsetzen", so Franjic.

"Das bringt doch eh nichts." "Ich weiß nicht genug." "Sollen doch die anderen was sagen.": Gründe, warum man in unangenehmen Gesprächen lieber nichts sagt, gibt es genug. "In Trainings und Kneipentour haben wir versucht, Handwerkszeug zu vermitteln", so Franjic, "etwa nachzufragen, oder einfach zu sagen `Das sehe ich aber nicht so´". Andere Mittel sind Weichmachersätze wie "Ich bin nicht sicher, ob ich Sie richtig verstanden habe" oder mit Humor zu kontern. Wichtig sei, sich nicht einschüchtern lassen, die Unterstützung Umstehender zu gewinnen, Hilfe zu holen, sich aber auch nicht in Gefahr zu bringen, rät Franjic.

Wie geht es weiter?

Derzeit arbeitet die Caritas an einem Folgekonzept und sucht Finanzierungsmöglichkeiten und Kooperationspartner. "Das Interesse und die Notwendigkeit sind da", so Franjic. Angedacht sind etwa die Ausbildung von Multiplikatoren, Workshops zu Prävention vor religiöser Radikalisierung, der Bewahrung demokratischer Werte, interkultureller Sensibilisierung und Deeskalation. Auch eine Fortsetzung der Kneipentour ist im Gespräch.

Bleiben wird die Facebook-Gruppe "Sach wat!", in der Interessierte Erfahrungen und Infos austauschen, sich bei Aktionen, dem Eingreifen bei Hasskommentaren und beim Einsatz für Menschenwürde und gegen Fremdenfeindlichkeit unterstützen. Alle, die mitmachen wollen, sind herzlich willkommen.

Sach wat! in der Presse

Kneipentour gegen Stammtischparolen

An fünf Abenden wollen wir in Ruhrgebietskneipen unterhaltsam gegen gängige Vorurteile angehen. Das Schauspieler-Duo Karin Kettling und Jürgen Albrecht stellt Stammtischgespräche nach und entwickelt mit den Gästen Gegenstrategien. Der Abend soll das Mundwerkzeug vermitteln, um sachlich, rhetorisch geschickt und entschieden auf menschenverach-tendes Gerede zu reagieren. Dazu gibt es Fakten über die aktuellen Asylzahlen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Wirkungen. Mit dem Kneipenabend wollen wir ein Zeichen für Toleranz und gesellschaftliche Solidarität setzen.

Videobericht über den Auftakt der Kneipentour: https://www.youtube.com/watch?v=zoU61JSkwRU

Termine

Die Veranstaltungen sind öffentlich!

18.11.2016 Kneipe "Rosi", Weberstraße 18, 45879 Gelsenkirchen
in Kooperation mit dem Caritasverband Gelsenkirchen, Beginn 20h. Mehr Infos hier.
Zur Facebook-Veranstaltung  

5.1.2017 um 20 Uhr im Café Central International & Hayati im Grillo-Theater, Theaterplatz 11, Essen
18.1.2017 um 18 Uhr im Hotel "Haus Wünsche" Göckinghofstr. 47, Schwelm
26.1.2017 um 20 Uhr in MUNDART, Bottroper Str. 17 (Navi: Friedrichstr. 53), Gladbeck
27.1.2017 um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, Bochum.

Für die Termine ist keine Anmeldung erforderlich.

Kontakt: Dara Franjic (siehe rechts in der Spalte)

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

In 16 ganztägigen Argumentationstrainings machen wir haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in sozialen Einrichtungen, Pflegeschüler*innen und angehende Erzieher*innen fit gegen Stammtischparolen. Die interaktiven Seminare klären und unterstützen Ihre eigenen Positionen und vermitteln das Mundwerkzeug, um sachlich, rhetorisch geschickt und entschieden auf menschenverachtendes Gerede zu reagieren. Sie erfahren Fakten über die aktuellen Asylzahlen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Wirkungen.

Termine

Einige freie Plätze gibt es noch bei zwei Argumentationstrainings. Am Mittwoch, 25. Januar, von 9 bis 16 Uhr im Haus der Caritas, Am Porscheplatz 1, Essen, und am Donnerstag, 26. Januar, von 9 bis 16.30 Uhr im Bischöflichen Generalvikariat, Zwölfling 16, Raum C107, ebenfalls in Essen. Anmeldungen für Mittwoch, 25. Januar, nimmt Kirsten Werner (0201 / 81028-151, kirsten.werner@caritas-essen.de) entgegen. Für das Training am 26. Januar bitte bei Sabine Köther (0201-2204 561, sabine.koether@bistum-essen.de) anmelden.

09.11.2016   Gladbeck, Johannes-Kessels-Akademie

10.11.2016   Gladbeck, Johannes-Kessels-Akademie

16.11.2016   Essen, Kath. Schule für Pflegeberufe Essen gGmbH

18.11.2016   Essen, Johannes-Kessels-Akademie

24.11.2016   Essen, Diözesan-Caritasverband

25.11.2016   Oberhausen, Caritasverband

02.12.2016   Essen, Diözesan-Caritasverband für pädag. Fachkräfte

06.12.2016   Gelsenkirchen, Caritasverband

09.12.2016   Mülheim, Caritasverband

12.12.2016   Gladbeck, Caritasverband

13.12.2016   Essen, Caritasverband

14.12.2016   Gelsenkirchen, Caritasverband

15.12.2016   Bochum / Wattenscheid, Caritasverband

16.12.2016   Essen, Caritasverband

18.01.2017   Bottrop, Caritasverband

18.01.2017   Schwelm

25.01. 2017 Essen - öffentliches Training, Haus der Caritas, Am Porscheplatz 1. Anmeldung bei kirsten.werner@caritas-essen.de 

Januar 2017 Gladbeck

27.01.2017   Bochum

Workshops gegen Hatespeech

Dissen, hetzen, posten: youngcaritas im ruhrbistum und das Projekt "Flüchtlinge mitnehmen" bieten fünf Workshops für Schüler*innen, Azubis und Studenten*innen zum Umgang mit hatespeech (Hasskommentaren) im Internet.

Termine

20. Januar, 9 bis 15 Uhr: Werkkiste Duisburg gGmbH (in Kooperation mit ARIC-NRW e.V. Duisburg),

Für zwei Workshops gegen Hatespeech im Internet gibt es noch Restplätze. Der Kurs am 30. Januar, von 9 bis 15 Uhr, bei der Caritas Gladbeck, Kirchstr. 5,  richtet sich an Schülerinnen und Schüler. Im Haus der Caritas in Essen, Am Porscheplatz 1, können sich am 31. Januar, Menschen fortbilden lassen, die mit Jugendlichen arbeiten wie etwa Lehrer, Sozialarbeiter und Ehrenamtliche. Anmeldung bei Ahmad Omeirate (0201 81028127, ahmad.omeirate@caritas-essen.de).

Hass-Parolen begegnen uns "online" (im Internet) sowie "offline" (im alltäglichen Miteinander) immer mehr. Um sich mit dem Thema ausführlich auseinander zu setzen haben youngcaritas MK in Kooperation mit dem Schulsozialarbeiter Thorben Schürmann der Hönnequell-Schule Neuenrade einen Workshop speziell für Multiplikatoren*innen und Schüler*innen entwickelt. 

Thema des Workshops ist : Hatespeech - Umgang mit Beleidigungen und Hassrede im Internet. Geleitet wird der Workshop von Herrn Wolf, Medienpädagoge, www.dermedienwolf.de

Berichterstattung

Herzliche Einladung an Sie zur Berichterstattung vorbei zu kommen und nebenbei selber was über das Thema zu lernen.

Der Workshop für Multiplikatoren*innen findet am Dienstag, 15. November 2016, von 9:00 - 15:30 Uhr in Neuenrade, Hönnequell-Schule,Niederheide 3, 58809 Neuenrade, statt.

Der Workshop für Schüler*innen findet am Dienstag, 22. November 2016, von 9:00 - 14:00 Uhr in Neuenrade, Hönnequell-Schule, Niederheide 3, 58809 Neuenrade, statt.

Rückfragen

beantworten Michael Kreuzfelder und Ahmad Omeirate. Kontakt siehe rechte Spalte. 

Weitere Infos

Mehr zu dem Thema finden Sie hier: https://www.caritas-essen.de/aktuelles/projekte/sachwat/

 

Der Workshop wird unterstützt durch das Projekt Flüchtlinge mitnehmen (https://fluechtlinge-mitnehmen.de) und dem Programm "KOMM-AN NRW" der Landesregierung.

Fachtag Integration 2. November

Wo leben viele Menschen mit Migrationshintergrund im Ruhrgebiet und ist die Konzentration gut oder schlecht für eine Gesellschaft? Was können wir tun, damit die Integration von Geflüchteten gefördert, Wissen darüber verbreitert und Vorurteile abgebaut werden? Dazu veranstalten wir einen Fachtag mit zwei Teilen:

14 Uhr Workshops zu

  • Religion und Kultur
  • Traumapädagogik
  • Integrationskonzepte
  • Verständigung ohne Sprache
  • Radikalisierung
  • Migration

17 Uhr Votrag: "Integration - ein altes, neues Thema Was bedeutet es, ein Einwanderungsland zu sein?"Referent: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Sie können sich zu Workshop und Vortrag unabhängig voneinander anmelden. Gerne begrüßen wir sie auf beiden Veranstaltungen.

Ort: Haus der Caritas, Am Porscheplatz 1, 45127 Essen

Kontakt: Reinhild Mersch, reinhild.mersch@caritas-essen.de, Telefon: 0201 81028 527