Im Krankenhausalltag und insbesondere in der Notaufnahme begegnen Mitarbeitenden regelmäßig Patient:innen mit vielfältigen Belastungen, herausfordernden Verhaltensweisen und komplexen Bedürfnissen.
Konflikte, Grenzüberschreitungen und auch aggressive Handlungen gehören leider häufig zum Berufsalltag - sowohl im Kontakt mit Patient:innen als auch mit Angehörigen oder Besuchenden. Verbale Aggression, körperliche Übergriffe, Bedrohungen oder Sachbeschädigungen stellen dabei besondere Herausforderungen für Pflegekräfte, medizinisches Fachpersonal und andere Berufsgruppen dar.
Lernergebnisse:
Ziel ist es, mehr Sicherheit im eigenen professionellen Handeln zu gewinnen, Deeskalationskompetenzen zu vertiefen und belastende Situationen reflektiert und souverän zu bewältigen.
In Rollenspielen und Übungen erproben die Teilnehmenden konkrete verbale und nonverbale Deeskalationstechniken, reflektieren eigene Reaktions- und Verhaltensmuster und entwickeln individuelle Strategien zur Selbstsicherung und Konfliktbewältigung.
Inhalte:
- Eigene Reaktions- und Verhaltensmuster
- Interventionsregeln
- Prioritäten bei Gewalt durch Dritte
- Früherkennung von Eskalationsdynamiken
- Risikoeinschätzung
- Situationsbeherrschung
- Strategien der Emotionsregulation.
- Verbale und nonverbale Deeskalationstechniken.
- ÞDie Fortbildung orientiert sich an den Behandlungsleitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN, 2010).
Methoden:
Vortrag/Präsentation, Gespräch/Diskussion, Reflektion, praktische Übungen, Arbeit in Kleingruppen.
Hinweis:
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH
Zielgruppe
Alle Mitarbeitenden im Krankenhaus, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit aggressivem Verhalten und herausfordernden Situationen stärken möchten.
Kosten
240,00 € bzw. 220,00 € für Mitarbeiter:innen in Einrichtungen und Diensten der Caritas.
Veranstaltungsnummer
06.005.27