Wie können Einrichtungen der Caritas ihrer Verantwortung im Umgang mit sexualisierter Gewalt gerecht werden und dabei die Perspektiven und Bedarfe von Betroffenen, früheren und heutigen Adressat:innen sowie Mitarbeitenden angemessen berücksichtigen?
Der Fachtag geht dieser Frage nach und zeigt Voraussetzungen sowie Rahmenbedingungen auf, damit Aufarbeitung gelingen kann. Dabei nehmen wir gemeinsam in den Blick, wie soziale Einrichtungen und Dienste Aufarbeitungsprozesse transparent, glaubwürdig und verantwortungsvoll mitgestalten können. Ziel ist es, mehr Klarheit zu gewinnen und dadurch die eigene Handlungssicherheit im Umgang mit Aufarbeitungsprozessen zu stärken.
Lernergebnis:
Sie vertiefen ihr Wissen und ihre Handlungskompetenz als Führungskraft in Hinblick auf die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt.
Sie sind sich des Unterschieds von institutioneller und individueller Aufarbeitung bewusst und verstehen, wie beides ineinandergreift.
Sie integrieren die Betroffenenperspektive und kennen die Standards der Betroffenenbeteiligung der UBSKM.
Sie erhalten Indikatoren, die für eine Aufarbeitung sprechen, und gewinnen Handlungssicherheit für Aufarbeitungsprozesse.
Inhalte:
- Fachlicher Expert:innen-Input aus externer Berater:innensicht
- Betroffenenperspektive und -beteiligung
- Praktische Erfahrungen
- Vernetzung zur kollegialen Beratung
- Kultur der Achtsamkeit in der Caritas-Familie
Methoden:
Vortrag/Präsentation, Gespräch/Diskussion, Workshops.
Zielgruppe
Der Fachtag richtet sich an Trägerverantwortliche, Führungs- und Fachkräfte caritativer Einrichtungen und Dienste der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen.
Kosten
95,00 €
Veranstaltungsnummer
09.014.26