Die Arbeit in Einrichtungen und Diensten des Sozial- und Gesundheitswesens ist anspruchsvoll: Zeitdruck, hohe Verantwortung und die Begegnung mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen fordern Mitarbeiter:innen täglich heraus. Umso wichtiger ist es, die eigenen Ressourcen im Blick zu behalten und gleichzeitig die Menschen, die betreut, gepflegt oder begleitet werden, gezielt zu stärken.
Die Positive Psychologie bietet dafür einen praxisnahen Ansatz. Sie richtet den Blick auf Stärken, Ressourcen und positive Erfahrungen und beschäftigt sich mit der Frage, was Menschen hilft, trotz Belastungen Wohlbefinden und Zuversicht zu entwickeln und persönliche Ressourcen zu nutzen.
Lernergebnisse:
Sie richten den Blick auf die eigenen Ressourcen und positiven Emotionen sowie auf diejenigen der betreuten, hilfesuchenden Menschen und stärken diese.
Sie kennen Möglichkeiten, die Ansätze der Positiven Psychologie unkompliziert im beruflichen Alltag einzusetzen.
Inhalte:
• Positive Emotionen und ihre Bedeutung für Wohlbefinden und Gesundheit.
• Ressourcen und persönliche Stärken erkennen, fördern und nutzen.
• Das Modell des persönlichen Wachsens und Erweiterns.
• Der Positivitätsquotient und seine Bedeutung für den Berufsalltag.
• Alltagstaugliche Methoden für mehr Wohlbefinden bei Fachkräften und betreuten Menschen.
Methoden:
Gespräch/Diskussion, Vortrag/Präsentation, Arbeit in Kleingruppen, Übungen.
Hinweis:
Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH
Zielgruppe
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, die mit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen arbeiten (z. B. Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Soziale Altenarbeit, Alten- und Gesundheitshilfe, Eingliederungshilfe, psychosoziale Arbeitsfelder).
Kosten
440,00 € bzw. 420,00 € für Mitarbeiter:innen in Einrichtungen und Diensten der Caritas.
Veranstaltungsnummer
09.003.27